Nach der Schule machte ich erstmal eine Lehre zum Kommunikationselektroniker Fachrichtung Funktechnik. Komplett mit solider Metallausbildung mit allem drum und dran. Erst gegen Ende der Ausbildung begann ich mit dem Segelfliegen und es war klar, das ist es. Schnell kam der UL-Schein und ein Vereinswechsel. Die hatten eine C-172 stehen und so machte ich noch den PPL-A. Andersherum wäre es natürlich billiger gewesen, aber das ist nun auch schon gut 15 Jahre her. Jetzt auch egal.
Noch während meiner Ausbildung entschied ich mich zu studieren. Flugzeugbau in Hamburg. In den Semesterferien ging es immer nach Hause, um zu fliegen. Meistens Touris über das Wattenmeer. So war's halt bezahlbar.
Neben dem Studium habe ich einige ULs zulassungtechnisch und auch entwicklungmäßig begleitet. Die Kleinfliegerei hat mich halt schon immer interessiert.
Jetzt arbeite ich bei Airbus als Berechnungsingenieur in der Entwicklung. Genau gesagt am ersten Airbus Kohlefaserflügel für den A400M. Superspannend.
Mit dem Fliegen momentan sieht es eher mau aus. Ich kann gerade so den Schein halten. Und gerade deshalb auch die PIK-26. Alles was man investieren muss ist Zeit. Kostenmäßig sind die größten Faktoren der Motor und die Instrumente, somit überschaubar. Da man nach dem Bauen auch der Hersteller ist, darf man Wartungen selbst durchführen, was die Unterhaltungskosten niedrig hält.
Mit Arbeitskollegen bin ich aktiv im OUV Projektausschuß als Gutachter tätig. Die OUV betreut Flugzeugselbstbauer in Deutschland und vermittelt zwischen dem Erbauer und dem LBA. Sollten sich noch mehr PIK-26 Anhänger finden, kann ich gerne behilflich sein. Meistens ist das ja der Punkt, bei dem es oft scheitert.
Zuhause bin ich im Norden. Genauer gesagt bei Bremen. Falls noch Fragen offen sind (zur PIK natürlich!), schickt doch einfach eine email. |